Travel. Glutenfrei in Italien.

Heute begrüße ich dich mal – nicht wie gewohnt mit einem Rezept – sondern mit einem kleinen Bericht über „glutenfrei & Italien“.
Vor zwei Wochen habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen, nochmal eine Freundin in Pescara zu besuchen. Das war meine erste Reise ins Ausland mit Zöliakie – hatte also keine Ahnung, was mich erwartet… machte mir Gedanken, da die Italiener ja bekannt für Pizza und Pasta sind, was jede Menge Gluten beinhaltet. Also, wie habe ich mich vorbereitet?
Als aller erstes habe ich meine Freundin über meine Zöliakie informiert und ihr die Liste mit den 15 „bösen“ Zutaten auf italienisch zugeschickt (die findest du unter „Dateien“ in der Facebookgruppe „Zöliakie-Austausch“).
Außerdem habe ich für eine Woche Spaghetti, zwei Packungen Aufbackbrötchen (diese hier) und selbst gemischtes Müsli aus Amaranth, Kokosflocken, Chiasamen und Mandeln mitgenommen (Notiz an mich: nächstes Mal nur 500g Spaghetti einpacken. Auch, wenn wir viel Pasta gegessen haben, nie im Leben hätte ich in 7 Tagen ein Kilo Spaghetti essen können ;) zumal es in Supermärkten jede Menge Auswahl an glutenfreien Pasta gibt, falls die Packung Spaghetti sich doch mal dem Ende zuneigen sollte).
Desweiteren habe ich Küchenutensilien wie ein Schneidebrett aus Plastik (da ich nicht wusste, ob sie lediglich Holzbretter verwendet), ein Handtuch und ein Schwamm mitgenommen. 20141005_170338Nach der Woche Italien kann ich sagen, Italien erschien für mich wie ein Paradies, was Zöliakie betrifft!
Mein größtes Highlight war: mein erstes Eis in einer glutenfreien Waffel. Wenn wir essen gegangen sind, haben die Köche mir alles, was die anderen gegessen haben, glutenfrei hergestellt. Selbst im kleinsten Supermarkt an der Ecke habe ich glutenfreie Kekse und glutenfreies Brot gefunden. Abschließend waren wir noch in einem größeren Supermarkt, denn ich wollte u. a. noch einige glutenfreie Sachen mit nach Deutschland nehmen. Dort war die Auswahl immens (auf dem Bild ist nur ein Teil zu sehen):
20141008_174752Laut meiner italienischen Freundin ist die Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln erst im vergangenen Jahr sehr gestiegen. Ich habe mir glutenfreie Gnocchi, Lasagneplatten, Löffelbiskuits, Kekse, Barilla-Nudeln, u.v.m. mitgenommen – teilweise waren die Produkte um einiges günstiger als in Deutschland.

Natürlich haben wir zum Großteil zu Hause gekocht und gegessen. In der Woche waren wir drei bis vier Mal essen – lediglich einmal sind wir wo gelandet, wo die Pommes als einzige glutenfreie Speise genannt wurden, was aber auch in Ordnung war. In einigen Eisdielen wurde mit „senza glutine“/glutenfrei geworben. Demnach gab es glutenfreies Eis nicht überall, aber in weitaus mehreren Eisdielen als hier in Deutschland. Und ansonsten gilt die gleiche Devise wie hier: nachfragen und informieren.
Grundlegend lässt sich sagen, dass ich auf eine sehr entspannte Woche zurückblicken kann. :)

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